Beten für das Bundeshaus

Wie das Gebet zum Thema für die Zeitung wird

„Wissen Sie, wieso das Bundeshaus eine Kuppe hat? – Ja, haben Sie den schon mal einen Zirkus ohne Kuppe gesehen?“ Vielleicht ist Ihnen dies Bonmot schon bekannt. Etwas Humor tut in dieser angespannten Zeit gut. Wie es  zu dieser Bundesratswahl gekommen ist – durch die öffentliche Mobbing-Kampagne gegen Bundesrat Samuel Schmid – ist sicher kein Ruhmesblatt. Fehler oder mangelhafte Kontrollen rsp. Überprüfungen machen wir ja schliesslich alle. Aber eines ist klar: Bei der aktuellen Finanzkrise, im Angesicht einer Rezession und vor allem bei der angeschlagenen Vertrauenswürdigkeit des Bundesrates ist der neue Magistrat stark herausgefordert. Da möchte ich uns an einen alten Aufruf von Paulus erinnern: „So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.“ (1. Tim. 2, 1-2)
Einen spannenden Artikel zum Thema Beten im Bundeshaus gab es diesen Sonntag in der Zeitung  „Südostschweiz am Sonntag“: „Während andere lobbyieren und taktieren, betet er, dass am 10. Dezember ein geeigneter Kandidat Bundesrat werde: Beat Christen sorgt im Bundeshaus dafür, dass Gott seinen Platz hat.“ Zusammen mit Maria Wyss und Jean-Claude Chabloz ist er akkreditierter Beter im Bundeshaus. Die drei gehören zu den gegen 200 Lobbyisten im Bundeshaus, die auf Empfehlung eines Parlamentariers Zutritt erhalten.Beat Christen wird von den Parlamentariern als umgänglich, offen und keinesfalls aufdringlich wahrgenommen, wird im Zeitungsartikel weiter erwähnt: „Während der Wintersession ist Beat Christen fast täglich in der Wandelhalle vor dem Nationalrats- und Ständeratssaal anzutreffen - als «Lobbyist des lieben Gottes» oder «Bundeshausbeter», wie ihn Parlamentarier bezeichnen. Bei persönlichen Schicksals- schlägen wie Krankheit oder einem Todesfall in der Familie leiht Christen ihnen ein offenes Ohr.“ Der 62-jährige Christen ist keiner, der fromm tut, sondern bodenständig redet und keine fixfertigen Antworten auf komplexe Fragen hat. Er verfolge das Prinzip, bei Sachthemen abzuwägen, welches die gottes-, menschen- und sachgerechte Lösung sei, dazu suche er Einsichten in der Zwiesprache mit Gott. Beten wir also in unseren Kirchen nicht nur den neuen Bundesrat, sondern auch für die Beter im Bundeshaus.
Herzlich, Markus Baumgartner
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