«Nichts interessiert den Menschen so stark wie den Menschen», lautet eine Weisheit aus der Kommunikationsbranche. Daher setzen speziell Massenmedien auf Menschen. Wenn sie dazu noch prominent sind, umso grösser die Schlagzeilen. Für die Kirche bieten sich solche Auftrittschancen zum Beispiel bei der Abdankung von prominenten Personen.





 
 

So kommt ein Pfarrer in den Blick

Positive Schlagzeilen trotz trauriger Nachricht

 
So geschehen jüngst bei Benedict Schubert: Er ist Pfarrer in der Peterskirche, die Teil der Kirchgemeinde Basel West ist. Er war im Basler Münster für die Abdankung von Märchenkönigin Trudi Gerster verantwortlich, die im Alter von 93 Jahren gestorben war. Als Schauspielerin und Erzählerin zog sie mit ihren Märchen Generationen von Kindern in ihren Bann. Pfarrer Benedict Schubert konnte dem «Blick» im Video erzählen, dass er mit Trudi Gerster einmal einen Gottesdienst gestaltete (www.blick.ch/people-tv/schweiz/abschied-von-maerchenkoenigin-trudi-gerster-id2293903.html). Trudi Gerster trat vor einigen Jahren wieder der Kirche bei und baute in dieser Zeit einen guten Kontakt zum Geistlichen auf. «Auch wenn ich Trudi Gerster nicht lange kannte – es hat sich bis zuletzt eine intensive Beziehung entwickelt», sagte Schubert zur «Basler Zeitung».
 
Pfarrer Dr. theol. Benedict Schubert, 1957, ist im Pfarrhaus aufgewachsen und absolvierte sein Theologiestudium in Basel. 1982 wurde er zum Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirche ordiniert. Anschliessend lebte er bis 1993 nach einem Sprachaufenthalt in Lissabon als "Enver du DM - échange et mission" (Lausanne) im Dienst der evangelisch-reformierten Kirche Angolas als Pfarrer und theologischer Lehrer in Luanda, wo er zusammen mit seiner Familie und den vier Kindern lebte.
 
Von 1996 bis 2002 war er Leiter des «Pfarramts für weltweite Kirche BL/BS» und von 2002 bis 2010 Studienleiter bei mission 21. Seit 2004 ist er Lehrbeauftragter im Fach Missions- und Oekumenewissenschaften an der Uni Basel und seit 2010 Pfarrer zu St. Peter Basel. Er ist Mitglied der Communität Don Camillo, die von ihm und zwei weiteren Studienkollegen vor über 30 Jahren gegründet wurde. «Theologie sollte nicht nur studiert sondern auch gemeinschaftlich geübt werden.» Dahzu gehören u.a. liturgische Morgengebete nach altkirchlicher Tradition und die Leitung des «Theologischen Alumneum», einem Haus für Studierende.
 

Herzlich, Markus Baumgartner
 
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